Portrait

Portrait: Dan Brown

Dan-Brown

DAN BROWN

“ Glück ist nicht das Schreiben – etwas geschrieben zu haben, das ist Glück ! “ ( Dan Brown)

Mit atemberaubend spannenden Romanen über Verschwörungstheorien, Geheimcodes und kulturhistorischen Symbolen ist Star – autor Dan Brown weltweit bekannt geworden. Weit über 200 Millionen Bücher hat er insgesammt verkauft.  54 Wochen lang stand allein der 2003 veröffentlichte Thriller “ Sakrileg“ auf Platz 1 der Bestsellerliste der “ New York Times“. Das neueste Werk “ Inferno“, das 2013 mit enormen Werbeaufwand erschien, war ebenfalls in sämtlichen Buch- Charts an die erste Stelle gerückt. Zum 50. Geburtstag hat Dan Brown sich als Geschenk eine Pause vom Buchschreiben verordnet. Keine Interwievs. Kein Rummel. Er liebt es zurückgezogen zu leben. Brown steht ungerne im Rampenlicht und gibt wenig von sich Preis.“ treffpunkt“ hat dennoch spannende Fakten über den erfolgreichen Schriftsteller der letzten Jahrzehnte herausgefunden. ( Quelle: Mareke Happach)

In seinem neuesten Roman “ Inferno“ muss Robert Langdon, die Hauptfigur mehrer Romane Browns, gemeinsam mit einer charismatischen Medizinierin erneut ein gefährliches Geheimnis entschlüsseln und das Böse aufhalten. Bleibt das duo erfolglos sind Millionen Menschen in Gefahr. Die Handlung von „Inferno“ umfasst bei fast 700 Seiten nur einen einzigen Tag. Das ist Rekord, in allen Vorgänger Romanen bleiben die Helden wenigstens ein paar Tage bis Wochen, um bei temporeichen Verfolgungsjagden, kniffligen Rätselaufgaben und überall lauernden Gegenern die Welt zu retten.

Dan Brown hat den Mystery Thriller neu erfunden, von dem bis dahin niemand gedacht hätte, da saus diesem Stoff Bestseller entstehen könnten. Keiner mixt wie er kulturhistorische Fakten, exakt recherchierte Ortsbeschreibungen mit jeder Menge Spannung und einem neuen Rätsel in jedem Kapitel – wer einmal mit dem Lesen oder Hören anfängt, kann nicht aufhören, bis de rFall gelöst ist.

 

“ Ich brauchte Geld. Verrückte Ideen hatte ich ja genug.“

Der Sohn eines Mathematikprofessors und einer Musikerin feiert am 22. Juni 2014 seinen 50. Geburtstag. Er lebt gemeinsam mit seiner Frau, einer Kunsthistorikerin, in der Nähe des kleinen Ortes Exeter, umgeben von Wald, nicht weit vom Atlantik entfernt, im Bundesstaat New Hampshire. Hier ist er auch geboren. Zunächst arbeitete Brown als Englischlehrer und Musiker, bevor er mit dem Schreiben begann. Nach zwei wenig erfolgreichen Ratgebern, die unter dem Pseudonym eines Frauennamens erschienen, schrieb er 1998 mit “ Digital Fortress“ seinen ersten Thriller, der auf Deutsch unter dem Namen “ Diabolus“ erschien.  Überraschend offen gesteht Brown in einerm Interwiev für die Zeitschrift “ Blick“ , das er seinen ersten Thriller nur deshalb schrieb, weil er finanziell klamm war und hier am meisten Geld zu verdienen sei. Den Durchbruch erreichte er mit dem Roman “ Illuminati“, für den sich in Deutschland zunächst kein Verlag interessierte, bis ein Lektor bei Lübbe das Potential erkannte und Dan Brown unter Vertrag nahm.  Bis heute erscheinen alle deutschen Übersetzungen bei Lübbe – längst ein Millionengeschäft für den Verlag.

 

“ Wenn Blut in den Kopf schießt, denk ich besser.“

Er selbst empfindet das schreiben heute wie früher als harte Arbeit. “ Um eine Seite im Buch zu haben, muss ich zuvor zehn schreiben“, betont er immer wieder, wenn es um seine Arbeit als BEstseller Autor geht. Und auf die Frage “ Was ist Glück?..“ hat er kürzlich geantwortet „…nicht das Schreiben – etwas geschrieben zu haben, das ist Glück!“.  Wie ein Schichtarbeiter steht er seit vielen Jahren jeden Morgen um 4 Uhr auf, auch an Feiertagen. Zum Frühstück mixt er sich einen Drink aus Obst und Gemüse, dazu gibt es schwarzen Kaffee.  Dann verzieht er sich – oft noch in Pyjama und Sweatshirt – für die nächsten acht Stunden hinter seinen Apple Monitor. Hier sitzt er , wie er selber sagt: “ jeden Tag vor einem weißen Blatt Papier, das mich anstarrt“. Manchmal hängt er auch statt zu sitzen. Dan Brown, der als Kind leidenschatlich gerne auf Bäume kletterte, liebt die Veränderung des Blickwinkels. Oftmals nutzt er hierzu eine an der Decke befestigte Stange, an die er sich mit den Füßen hängt. Dann baumelt er kopfüber, das Blut schießt in seinen Kopf und die Ideen kommen von ganz allein, behauptet er.

 

“ ein Buch zu schreiben ist wie ein Kind aufzuziehen“

Für jedes seiner Bücher nimmt Dan Brown sich Zeit. Im Schnitt vergehen drei Jahre, bis aus den umfangreichen Recherchen ein tragfähiges Gerüst und daraus wiederum eine spannende Geschichte geworden sind. Auf die Frage nach eigenen Kindern lautet seine Standartantwort “ Meine Bücher sind meine Kinder“. Wie viele Autoren kennt er die Charaktere seiner Bücher ganz genau und gesteht ihnen durchaus ein gewisses Eigenleben zu: “ Meine Figuren wollen Abenteuer erleben“, erzählte er den Journalisten in Köln während einer Pressekonferenz anlässlich seiner letzten Lesereise durch Europa im vergangenem Jahr.  MAnchmal müsse er sich dann selber sagen “ Hey! Ich bin der Boss (…). Tanzen die mir auf dem Kopf rum, lasse ich die ermorden. “ Früher hat er alle verworfenen Ideen im Kamin verbrannt – als eine Art Reinigung. Heute hebt er alles im Computerarchiev auf.

 

“ Erfolg ist, wenn du aufwachst und glücklich bist mit dem, was du tust.“

Den Luxus, dem ihm der Erfolg und die damit verbundenen Einnahmen bescheren, weiß er sehr zu schätzen. Früher fuhr er einen alten rostigen Volvo und leistete sich gelegentlich eine Flasche billigen chilenischen Rotwein. Heute fliegt er im Privat – Jet zu seinen Recherchezielen, trinkt hochpreisigen Wein aus Frankreich und besitzt einen neuen Volvo. Niemals würde er Porsche, MAserati oder Ferrari fahren, viel zu auffällig, viel zu angeberisch sei das. Überhaupt möchte der Schriftsteller am liebsten unerkannt bleiben: Wo genau zwischen Exeter und Boston das selbst entworfenen Traumhaus mit allerlei Extras steht, soll ebenso geheim bleiben wie der Ort, an dem Brwon seinen 50. Geburtstag verbringen wird.

 

Alles “ Cheese“?

Bei soviel Erfolg bleibt Kritik nicht aus. Schriftsteller Kollegen und Literaturkritiker bemängeln immer mal wieder die literarischen Fertigkeiten ihres Kollegen. Das Muster sei in jedem Roman identisch: Rätsel, Lösung, nächste Station, Rätsel Lösung, nächste Station..lästerte beispielsweise Stephen King, der Brwons Bücher vor Studenten “ die interlektuelle Entsprechung zu Kraft Maccaroni & Cheese“ nannte. Und auch in Deutschland werden Browns Bücher in vielen Feuilletons verrissen. Den Autor selbst kümmert die Kritik wenig.  Er liest sie ohnehin nur selten. Einzig die Vorwürfe vor ein paar Jahren, er habe für sein Buch “ Sakrileg“ aus einem Sachbuch abgeschrieben, nahmen Dan Brown schwer mit. Er ging damals als Sieger aus dem Prozess hervor, der Stoff basierte zwar tatsächlich auf den im Sachbuch stehenden Fakten, sei aber eine frei erfundene Geschichte und somit kein Plagiat.

 

Auch am Geburtstag wird gearbeitet

Auch wenn BRown aktuell an keinem neuen Thriller arbeitet, recherchiert er fleißig weiter. Nonstop liest er Fachliteratur, und sucht – getarnt mit einer Sonnenbrille und verschiedenen Verkleidungen- in aller Welt nach möglichen Schauplätzen für die nächsten Abenteuer seines Helden Robert Langdon. Mehr als 12 weitere Thriller Entwürfe hat BRown angeblich noch auf Lager. Grundsätzlich verrät er nichts über seine nächsten Projekte. Nur so viel : Deutschland im Herzen Europas mit tonnenweise Kunst und viel Geschichte wäre ein guter Platz für Robert Langdon. Wer weiß, vielleicht hält er sich am 22. Juni 2014 in Köln, München, Berlin oder Hamburg auf? Wir sollten die Augen offen halten! ( Quelle: treffpunkt 2014)

 

Hättest dus gewusst?

– Dan Brwon hat deutsche Wurzeln. Seine Mutter stammt von den deutschen Einwanderern in Pennsylvania ab. Sein zweiter Name ist Gerhard.

– Dan Browns Glücksbringer ist eine kleine volle Limonadenflasche. Sie begleitet ihn durch sein ganzes Leben. Er bekam sie als Kind mit dem Versprechen: Wenn du die Schule schaffst, darfst du sie austrinken. Als er das geschafft hatte, sagte er sich: wenn du die Uni schaffst, trinkst du sie. Dann: Wenn deine erste Platte ein Erfolg ist, machst du sie auf. Dann : Wenn dein erstes Buch ein BEstseller ist. Dann: Wenn aus deinem Buch ein Film gemacht wird. Er hat die Limonade immer noch nicht getrunken und bewahrt sie weiterhin auf.

– Mit den Erlösen der ersten BEstseller hat Dan Brown sein Traumhaus in einem Wald am Atlantik bauen lassen.  Entworfen von seiner Frau, einer Künstlerin, verfügt es über Geheimtüren, Schatzkammern und täuschenden Wänden. Von jedem Filmset hat er Requisiten als Dekoration mitgebracht.

– Als Hintergrundbild auf Dan Browns Smartphone lächelt ihm die Mona Lisa von Da Vinci zu.

– Dan Brown schreibt zunächst unter dem Pseudonym “ Danielle Brown“. 1995 bringt er einen ironischen Ratgeber heraus: 187 Men to Avoid: a survival Guide for the Romantically Frustrated Woman “ ( 187 Männer, um die sie einen Bogen machen sollten- Ein Überlebens-Handbuch für die in Liebesdingen frustrierte Frau.) Das Buch hatte keinen Erfolg; es kam über die erste kleine Auflage nicht hinaus.

 

Bestseller von Dan Brown

Inferno

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2013,

In Inferno wird Robert Langdon in Italien mit Geheimnissen, Rätseln und einer Verschwörung konfrontiert, die ihre Wurzeln in einem der berühmtesten und dunkeltsten Meisterwerken der Literatur haben: Dantes “ Göttliche Komödie“

Das verlorene Symbol

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2009,

In der amerikanischen Hauptstadt liegt ein sorgsam gehütetes Geheimniss verborgen, und ein Mann ist bereit, dafür zu töten. Aber dafür benötigt er die Unterstützung eines Menschen, der ihm freiwillig niemals helfen würde: Robert Langdom.

Sakrileg

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2003,

Der Chefkurator des Louvre wurde mitten in der Nacht vor dem Gemälde der Mona Lisa ermordet aufgefunden. Robert Langdon begibt sich zum Tatort und erkennt schon bald, dass der Tote durch eine Reihe von versteckten Hinweisen auf die Werke Leonardo da Vinci aufmerksam machen wollte.

Meteor

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2001,

Als die NASA mit Hilfe modernster Satelliten Technologie in der Arktis eine sensationelle Entdeckung macht, wittert die angeschlagene Raumfahrtbehörde Morgenluft. Tief im Eis verborgen liegt ein Meteor vom ungewöhnlicher Größe..

Illuminati

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2000,

Ein Kernforscher wird in seinem Schweitzer Labor ermordet aufgefunden. Auf seiner Brust finden sich merkwürdig Symbole eingraviert. Die Symbole gehören zu der legendären Geheimgesellschaft der Illuminati.

Diabolus

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1998,

Die kryptographische Abteilung des US Geheimdienstes verfügt über einen geheimen SuperComputer, der innerhalb kürzester Zeit jeden Code knacken kann. Der Kryptograph entschlüsselt täglich hunderte von Codes –  bis zu dem Tag. als Diabolus zum Einsatz kommt. Ein mysteriöses Programm, das den Super Rechner offenbar überfordert.

 

 

Und nun interessiert mich brennend, welche Bücher ihr von Dan Brown schon gelesen habt. Wie fandet ihr sie?

Wenn ihr schon etwas von Dan Brown rezensiert habt, schickt mir doch einen Link im Kommentar, die Besten würde ich gerne auf meinem Blog vorstellen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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2 Kommentare zu „Portrait: Dan Brown

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